An der Adria gen Süden
Kvarner Bucht
Rastoke - Wasserfälle und Holzhäuser
Aussicht auf
Vrana-See und Kornaten
Altstadt von Trogir
Trogir bei Nacht
Imotski blauer See
Imotski roter See
Makarska Riviera
Makarska Hund
Brelas zauberhafte Strände
Natur- und Hundestrand Brela
Brela Zelic
Tucepi an der Makarska Riviera
Kroatische Adria - Die Kvarner Bucht
Entlang der Kvarner Bucht - Berge, Inseln und Meer
Die Kvarner Bucht befindet sich in der nord-östlichen Adria. Sie erstreckt sich zwischen der Halbinsel Istrien und dem kroatischen Festland bis hin zum Velebit-Gebirge. Zu den bekanntesten Urlaubsorten an der Kvarner gehört Opatija, mit seinen zahlreichen Hotels und den vielen barocken Fassaden. Mit Rijeka, befindet sich auch die größte Hafenstadt Kroatiens, an der Kvarner. Im Passagierhafen von Rijeka liegen riesige Schiffe vor Anker. Auch einige Sehenswürdigkeiten hat die Stadt zu bieten, so dass sich ein Tagesausflug hierher durchaus lohnt. Für einen ausgedehnten Urlaubsaufenthalt kommt die Industriestadt jedoch kaum in Frage. Dagegen eignen sich die etwas südlicher gelegenen Küstenorte, Crikvenica und Selce, hervorragend dazu, entspannte Ferien am Meer zu verbringen.
Im Gegensatz zur Halbinsel Istrien, wo es fast immer windstill ist oder höchstens einmal eine leichte Brise weht, kann es an der Kvarner Bucht auch richtig stürmen. In den Sommermonaten ist davon allerdings kaum etwas zu spüren. Vor allem in den Herbst- und Wintermonaten stattet die gefürchtete Bora, ein kalter, sehr stürmischer Wind aus den Gebirgen, den Küstenregionen ihren Besuch ab. Bis hinunter nach Dalmatien reicht dabei ihr Einzugsgebiet.
Zur Inselwelt der Kvarner gehören Krk, Cres, Losinj, und Rab, die für den Tourismus eine bedeutende Rolle spielen. Darüber hinaus gibt es noch viele kleine Inseln, die jedoch meist nicht bewohnt sind. Nur die Insel Krk ist seit 1980 mit dem eigenen PKW über eine 1.400 Meter lange, mautpflichtige Brücke, vom Festland aus, zu erreichen. Auf die anderen Inseln gelangt man mit dem PKW nur auf einer Autofähre. Es lohnt sich jedoch auf alle Fälle, das Auto mit auf die Inseln zu nehmen, um sie ausgiebig erkunden zu können. In vielen Orten thront auf einem Berg die Kirche. Oft hat man dort einen wundervollen Blick, aus großer Höhe, bis hin zum Festland.
Der Blick über das Meer, auf die bizarre Insellandschaft, ist sehr beeindruckend und wird, während der Fahrt entlang der Küstenstraße, nie langweilig. Ständig bietet sich eine andere Kulisse. Kleine Inseln wechseln sich mit großen ab. Manchmal steht nur ein Baum auf einem Inselchen. Vom Festland aus ist nur die felsige Seite der großen Inselketten zu sehen. Es ist kaum zu glauben, dass auf der, dem Meer zugewandten Seite, üppige Vegetation und gut besuchte Urlaubsorte mit vielen Sehenswürdigkeiten und Bauwerken, teilweise noch aus dem Mittelalter, zu finden sind.
Für eine Tour entlang der Küstenstraße sollte reichlich Zeit eingeplant werden. Nicht nur, dass es auf der Adriamagistrale mit den vielen kleinen Urlaubsorten nur langsam vorangeht, der eine oder andere Aussichtspunkt an der Küste lädt direkt zum Anhalten und Träumen ein. Für dieses wundervolle Panorama muß man sich einfach etwas Zeit nehmen. Auch ein erfrischendes Bad, in einer der abgelegenen, nur von wenigen Badegästen besuchten, romantischen Buchten, im überall glasklaren Wasser, ist ein wahrer Genuß. Aufgrund der recht nah angrenzenden, steil in die Höhe ragenden Gebirgszüge sind die Strände der Kvarner oft sehr schmal und der Abstieg zum Meer hinunter ist manchmal etwas beschwerlich. An einigen Stellen fallen die Hänge von der Straße direkt ins Meer ab. Schwindelfrei sollte man deshalb beim Befahren der Adriamagistrale ebenfalls sein.