Wir verbringen ein paar Urlaubstage im Oktober in der Hohen Tatra. Die Bäume haben bereits ihr farbenprächtiges Kleid angelegt. Bei einem Urlaub in der Hohen Tatra darf natürlich ein Ausflug auf die 2.634 Meter hohe Lomnitzer Spitze nicht fehlen. Das Wetter ist zwar nicht optimal, weil die Wolken zeitweise sehr tief hängen aber bei der knapp bemessenen Zahl der Urlaubstage bleibt uns auch nicht mehr viel Zeit und an den nächsten Tagen soll das Wetter nicht grundlegend besser werden.
Wir entschließen uns also dazu, der Lomnitzer Spitze einen Besuch abzustatten. Auch wenn hier unten im Tal angenehme spätsommerliche Temperaturen herrschen, ziehen wir doch unsere Wintersachen an. Ein dicker Pullover und darüber der Anorak und es kann losgehen. An der ersten Liftstation hält sich der Andrang in Grenzen, so dass es nur wenige Minuten dauert und wir besteigen die Gondel. An der Mittelstation angekommen sieht die Sache schon ganz anders aus. Hier warten schon sehr viele Urlauber um auf die Spitze zu gelangen. Wir stellen fest, dass wir noch eine weitere Liftkarte lösen müssen. Jetzt haben wir noch reichlich Zeit, bis es ganz nach oben geht. Immer wieder ziehen tiefhängende Wolken vorbei. Gute Fotos zu bekommen ist eher illusorisch aber mit genügend Geduld und etwas Glück gelingen doch noch ganz brauchbare Aufnahmen.
Hier an der Mittelstation befindet sich ein kleiner Bergsee, der Tschirmer See (Skalnaté Pleso), um den ein Wanderweg führt. Die Sicht ist zeitweise recht gut, so dass wir die Aussicht ins Tal genießen können.


