Postojna
Bled
Piran

Tropfsteinhöhle Postojna

Ein Ausflug in die Höhlenwelt Sloveniens

Wir sind auf der Heimfahrt aus dem kroatischen Porec in Richtung Deutschland. Unterwegs haben wir einen Zwischenstop in Postojna geplant. Wir wollen uns dort die Tropfsteinhöhle ansehen. Auf einem großen Parkplatz ist es kein Problem das Auto abzustellen. Wir laufen den ausgeschilderten Weg in Richtung Höhle. Die Sonne meint es wieder sehr gut und die gute Laune steht allen ins Gesicht geschrieben, trotz der Tatsache, dass der Urlaub morgen zu Ende ist.

Wir erreichen die Gebäude in der Nähe des Höhleneinganges. Dort gibt es reichlich Informationen zur Höhle. Unter anderem lesen wir auch, dass im Höhleninneren nur ca. 4 Grad herrschen. Im dünnen T-shirt und kurzer Hose sind wir natürlich nicht optimal bekleidet. An der Kasse stehen eine Menge Leute und es dauert eine ganze Weile bis wir an der Reihe sind und unsere Karten erhalten. Es ist inzwischen nach 14:00 Uhr, bis zur nächsten Fahrt in die Höhle haben wir noch eine reichliche halbe Stunde Zeit. Die nutzen wir, um uns umzuziehen. Also schnell zurück zum Auto und die langen Sachen aus dem Koffer ganz unten hervorgekramt.

Vor der Tropfsteinhöhle von Postojna

Wir haben in der Höhlenbahn Platz genommen und schon jetzt merken wir, dass es keine schlechte Idee war, die kurze Kleidung gegen die lange, die wir sowieso ab morgen in Deutschland bevorzugen werden, einzutauschen. Das Höhlenpersonal verteilt noch zusätzlich dicke Wolldecken und dann geht es auch schon los.

Wir fahren in die Höhle. In einem großen Höhlensaal hält die Bahn an. Hier müssen alle Touristen aussteigen. Höhlenführer halten Schilder mit verschiedenen Sprachen nach oben. So werden in sehr kurzer Zeit entsprechende Sprachgruppen gebildet. Nur geht es zu Fuß weiter. Jede Gruppe hat ihren Höhlenführer und so ist die Verständigung kein Problem und die Erläterungen zur Höhle können gut verstanden werden.

Die Figuren, welche im Höleninneren durch jahrhundertelanges Tropfen entstanden sind, sind sehr beeindruckend. Es geht durch ein Labyrinth mit viele schmale Gänge. In einem kleineren Höhlenraum lernen wir den Grottenolm kennen, der nur in Höhlen in Slovenien und Italien lebt.