In der Umgebung rund um den Dachstein gibt es noch zahlreiche andere Berggipfel, die es zu besuchen lohnt. Wir haben uns heut den Krippenstein für einen Tagesausflug ausgesucht. Die Talstation erreichen wir vom malerischen Städtchen Hallstadt aus. Wir fahren am wunderschönen Hallstädter See vorbei, der umringt von den Bergen, eine sehr idyllische Atmosphäre ausstrahlt. Die Temperaturen sind spätsommerlich und noch angenehm warm. Die Sonne trägt ihren Teil dazu bei, aus diesem Tag einen unvergeßlichen Urlaubstag zu machen.
In Obertraun fahren wir bis zur Liftstation des Krippensteines. Die neue Anlage ist noch nicht fertig gestellt, deshalb müssen wir ca. 10 min bis zur alten Station gehen. Es ist 10 Minuten vor 12:00 Uhr. Wir haben Glück, die letzte Fahrt bis zum Gipfel startet um 12:00 Uhr. Wir reihen uns in die Schlange der wartenden Urlauber ein und vertreiben uns die kurze Zeit, bis zur Abfahrt, mit dem Lesen der informativen Tafeln an der Wand. Dabei erfahren wir etwas über die Pflanzenwelt in der Umgebung des Krippensteines. In drei Etappen geht es dann mit der Seilbahn hinauf.
Nach einer Fahrt, mit Blick auf eine beeindruckende Landschaft, müssen wir an der ersten Zwischenstationen ca. zehn Minuten warten. Langeweile kommt bei dieser tollen Aussicht natürlich nicht auf. Das Seilbahnpersonal ist sehr freundlich und bei einem kleinen Plausch erfahren wir einiges über die Gegend. Unweit dieser Station befinden sich eine Mammuthöhle und eine Eishöhle, die wir aber aus zeitlichen Gründen heute leider nicht besuchen können. Unser Blick geht nach oben. Wir sehen "Fünf Fingers", eine neue Aussichtsplattform in der Figur einer Hand, auf dem Gipfel des Berges.
Es ist zwar erst Mitte September aber seit einer Woche liegt in diesem Jahr, an der ersten Zwischenstation schon Schnee.
Jetzt kommt unsere Gondel. Mit der Seilbahn legen wir nun das zweite Stück des Weges zurück. Zu Fuß geht es dann zum letzten Seilbahnabschnitt. Nach etwa 15 Minuten, wir wollen ja keinen Sprint gewinnen sondern die tolle Landschaft genießen, erreichen wir die letzte Seilbahnstation. Auch hier dauert es nur ein paar Minuten bis die Reise zum Gipfel weiter geht.


