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Insel Kosljun in der Nähe von Krk

Die Klosterinsel oder auch Mönchsinsel genannt

Aus der Stadt Krk kommend, fahren wir in Richtung Punat. Von dort aus soll es mit dem Schiff zur kleinen Insel Kosljun gehen, auf der sich ein Franziskanerkloster befindet. Das Wetter ist toll, wie immer in Kroatien. Wir haben die Scheiben des Autos herunter gelassen. Es ist unglaublich, trotz Motorgeräusch hören wir ununterbrochen die Grillen zirpen. Rechts und links säumen niedrige Trockenmauern die Straße. Dahinter befinden sich Olivenbäume und die für diese Gegend, durch weitere Trockenmauern abgetrennten, typischen kleinen Gärten.

Wir erreichen Punat. Zunächst müssen wir die Marina finden. Sie ist die größte Marina der Adriaküste, also müßte sie doch leicht zu finden sein. Irgendwie sind die Straßen hier sehr schmal, teilweise auch steil und manchmal plötzlich zu Ende. Die Informationen, die wir über die Insel Kosljun und den Weg dort hin haben sind sehr spärlich und wir sind schon kurz davor aufzugeben und zurückzufahren. Dann sehen wir endlich die Marina. Wir stellen das Auto auf dem großen, nicht zu vollen Parkplatz ab und schauen uns erst einmal um. Bis zur Abfahrt des nächsten Schiffes zur Mönchsinsel dauert es noch zwanzig Minuten. Wir sind nicht die einzigen Ausflügler, die zur Insel Kosljun wollen.

Krippenspiel

Nun geht es los. Das Schiff ist etwa halb voll. Na ja, ich gebe zu, am Strand liegen oder im Meer schwimmen sind echte Alternativen zum Besichtigen von Bauwerken in dieser Hitze. Auf der Insel soll es ca. 400 verschiedene Pflanzen geben. Das wollen wir uns natürlich, neben der Besichtigung des Klosters, nicht entgehen lassen. Der Blick über das Meer in Richtung der Ufer ist wie immer wundervoll.

Bei der Ankunft auf der Insel, werden wir direkt von einem der Mönche in Empfang genommen. Große, scheinbar uralte Bäume werfen ihre Schatten, was sehr angenehm ist. Zurerst führt uns der Mönch durch das Innere der Franziskanerkirche. Unter anderem befindet sich in der Bibliothek eine Sammlung von ca. 30.000 Büchern. Am Ausgang kann man ein paar Souveniers und Postkarten kaufen.

Nach der Führung durch das Kloster und den Gemüsegarten der Mönche, haben wir noch Zeit uns selbständig auf der Insel umzuschauen. Leider können wir von den etwa 400 verschiedenen Pflanzen nicht wirklich viel sehen. Aber vielleicht ist ja auch Ende August keine gute Zeit dafür. Trotzdem ist die Vegetation hier sehr üppig aber mit Rasen, Bäumen und Sträuchern hauptsächlich in Grün gehalten. Wir machen nun noch einen Rundgang um die Insel, die nicht sehr groß ist. Dabei können wir gut auf das Festland gegenüber sehen. Im kleinen Wäldchen befinden sich noch ein paar Denkmäler und Plätze, an denen sich die Mönche zu bestimmten Anlässen treffen.

Inzwischen ist es Zeit geworden, zur Anlegestelle des Schiffes zu gehen. Auch die anderen Urlauber haben sich bereits wieder hier, im kühlen Schatten der großen Bäume, eingefunden. Das Schiff ist ebenfalls schon in Sichtweite und legt jeden Moment am Ufer an. Der Mönch, der uns in Empfang genommen hat, verabschiedet uns nun wieder und wir fahren zurück auf die Insel Krk.