Unseren Urlaub haben wir im kroatischen Porec gebucht. Von hier aus bieten die einheimischen Reiseunternehmen Schiffsausflüge nach Venedig an. Schon seit Jahren wollen wir einen Abstecher nach Venedig machen. Dieses Jahr soll es nun entlich klappen.
Der Reisepass ist eines der wichtigsten Dinge, die eingepackt werden müssen. Busse bringen die Urlauber aus ihren Hotels oder Privatquartieren zum Hafen. Nach der Passkontrolle steigen wir in die Princess of Dubrovnik. Wir haben uns einen Platz im unteren Deck am Fenster ausgesucht, haben also prima Sicht aufs Meer. Gegen 7:30 Uhr legen wir bei strahlendem Sonnenschein vom Hafen in Porec ab. Die Reiseleiter geben in der jeweiligen Landessprache ihrer Reisegruppe einen kurzen Überblick über den Ablauf des Tages. Nach dreistündiger Fahrt über die Adria erreichen wir bei schönstem Sonnenschein den Hafen von Venedig.
Zunächst geht es durch die Zollkontrolle. Einige aus unserer Gruppe müssen ihre Rucksäcke auspacken. Nachdem wir wieder vollständig versammelt sind geht es weiter in Richtung Markusplatz. Hier erfahren wir etwas zur Geschichte Venedigs und gehen anschließend weiter in eine Glasbläserwerkstatt. Ein bereits im Ruhestand befindlicher Glasbläser zeigt uns wie die kunstvollen Gegenstände aus Glas entstehnen. Als krönender Abschluß entsteht in ein paar Minuten vor unseren Augen, wie sollte es in Italien anders sein, das springende Pferd von Ferrari. Im Geschäft der Glasbläserwerkstatt haben wir noch Gelegenheit die Kostbarkeiten zu besichtigen und natürlich auch zu kaufen.
Inzwischen ist es 11:30 Uhr. Jetzt haben wir die Zeit bis 15:00 Uhr zur freien Verfügung. Wir gehen über zahlreiche Brücken und durch enge Gassen zum Markusplatz zurück und schauen uns hier um. Vor dem Dom steht eine schier unentlich lange Menschenschlange. Wir beschließen die knappe Zeit nicht mit Anstehen zu verbringen. Neben den Menschentrauben fallen hier natürlich die vielen Tauben auf. Es dauert auch nicht lange und die erste hat sich meinen Kopf als Landeplatz ausgesucht. Zum Glück bin ich nicht so schreckhaft aber ein merkwürdiges Gefühl ist es schon. Im Gedränge entdecken wir dann Hans Werner Olm. Er ist als Ilse Kruschinsky mit seinem Kamerateam hier zu Dreharbeiten. Wir haben Glück und es gelingen uns trotz guter Abschirmung ein paar Schnappschüsse.
Ein Brautpaar ist mit dem Fotografen hier und läßt vom wichtigsten Tag im Leben Fotos vorm Dom machen, so gut es in den Menschenmassen eben geht. Wenn man in Venedig heiratet gehören Bilder vom Markusplatz ganz sicher dazu.
Wir gehen durch enge Gassen und bestaunen die Architektur. Von den unzähligen Brücken sehen wir dem emsigen Treiben der Gondeln und Wassertaxis auf den engen Kanälen zu.


